Über uns

So wie der Musiker seine Geige stimmt, so stimmen wir unsere Pferde.

So wie der Virtuose niemals fertig werden wird, so wachsen wir jeden Tag an unserer Passion.

So ist leidenschaftliche Perfektion, was wir leben.

 

Der Inbegriff unseres Lebens

Menschen wie wir sind letzte Zeugen einer Zeit, die für die meisten von uns schon längst Geschichte ist. Noch heute besteht unser Leben mit unseren Pferden nur aus Arbeit, die allerdings ein anderes Aussehen hat.

Ein gleichmäßiges gemeinsames Schaffen von Mensch und Pferd, von früh morgens bis in die Dunkelheit hinein. Ohne Hektik und ohne das Bestreben, die Arbeit vor allem hinter sich bringen zu wollen.

Ein Gedanke der uns geradezu absurd erscheint. Vielleicht sogar etwas Frevelhaftes an sich hat.

Denn Arbeit ist für uns noch immer Inbegriff und Rechtfertigung des Lebens.

 

Erleben Sie hautnah, wie wir mit unseren Pferden "flüstern"!

Sein Vater war es, welcher ihn schon mit 3 Jahren auf das Pferd setzte. "Es gehörte damals "zum guten Ton" das der Junge ein Instrument spielt und die Disziplin des Reitens erlernt!" sagt er. 

"Ich war der Außenseiter in der Schule! Alle Jungs durften Fußball spielen, ich musste reiten, unsere Pferde ausbilden!"

Später setzte man ihn auf die Pferde, wie zum Beispiel Hengste, welche sonst niemand reiten wollte/konnte. Einerseits weil er jung und leicht war, andererseits bildete er seit je her Pferde aus, verstand sich im Umgang.

Sein Reitlehrer, aus der Kavellerie der Wehrmacht und dem Krieg versehrt zurückgekehrt, vermittelte dem jungen Jens mehr als nötig, dass der Umgang mit dem Pferd Disziplin erfordert! "Wir fassen die Ohren des Pferdes nicht an, hat er einmal beim Reitunterricht gesagt, die können bei der Kälte abbrechen!" Reithallen und dgl. waren noch längst nicht so verbreitet wie wir es heute gewohnt sind und aus Sicht des Reitlehrers und auch des Vaters völlig überflüssig!

Die Fahrerzunft mit ihrer Ursprünglichkeit war es dann irgendwann, welche Jens mehr überzeugte.

"Hier gibt es im Grunde nur ein Evangelium: Die Fahrlehre von Benno von Achenbach! Mit den drei wichtigsten Grundsätzen: Sicherheit, Zweckmäßigkeit, Zum Wohle des Pferdes! aus dem Jahre 1925."

Jens treibt es als Kutscher an den sonnigen Nordseestrand der autofreien Insel Juist.

Dort sammelt er viele Erfahrungen im Umgang mit dem Fahrpferd. Er hat das Pferdefahren von den alten Kutschern des Betriebes gelernt. 

Den letzten richtigen Schliff, erhält er beim ehemaligen Bundestrainer Bernd Duen.

"Dort fahre ich jedes Jahr im Winter hin, wenn die Ohren der Pferde abbrechen können, zur Sensibilisierung und lasse mich von Bernd Duen wie früher anleiten und zurecht weisen, um eingeschlichene kleine Routinefehler auszumerzen und an die Selbstdisziplin zu appelieren!"

"Diese ist der Grundstein, wenn man mit 6 Pferden arbeiten und auch leben möchte!

Leidenschaftliche Perfektion am Pferd ist was wir leben und wollen!"

Genießen Sie Lüneburg bei einer Kutschfahrt. Lassen Sie sich von Ihrem Kutscher mit Lüneburger Geschichten verzaubern und erleben Sie hautnah, wie sensibel man mit Pferden in einer Stadt fahren kann!

Die erfahrenen Gespanne leisten pro Jahr in Summe ca. 12.500km (!). Wir erleben so viel wie kaum ein Kutschenteam. Ruhe, Gelassenheit, Dynamik und Ausdauer kennzeichnen diese herausragenden Pferde.

Erleben Sie hautnah wie wir mit unseren Pferden "flüstern"!
Melone und Hufgeklapper vervollständigen das typische Bild.
Wir möchten Ihnen Lüneburg sowohl von seiner traditionellen als auch romantischen Seite präsentieren.
Eine Fahrt mit unseren Friesengespannen ist ein unvergessliches Erlebnis!